WHITE CLARKE GROUP

Erklärung gegen Sklaverei und Menschenhandel 2019

Einleitung

Diese Erklärung wird im Namen der im Vereinigten Königreich gemeldeten Unternehmen White Clarke Group Holdings Limited und WC Midco 2 Limited abgegeben, anschließend als „die Gruppe“ bezeichnet, und bezieht sich auf Abschnitt 45 (1) des Modern Slavery Act 2015.

Eingetragener Firmensitz: 10 Queen Street Place, London, EC4R 1AG.

Das Unternehmen und die dazugehörigen Tochtergesellschaften: White Clarke Group Limited, WC Midco, WC Bidco, LS2 Limited, White Clarke Group India, Beijing White Clarke Group Software System co. Ltd, White Clarke North America Inc, White Clarke Group Inc, White Clarke Germany GmbH, E D White & Co. Ltd, Unwired Limited, WCAP Holding Pty Ltd, White Clarke (Ireland) Ltd, White Clarke Austria GmbH, White Clarke Asia Pacific Pty Ltd, Business Services Bureau Australia Pty Ltd (zusammen die „Gruppe”)

Die Gruppe ist bestrebt, ihre Praktiken zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel kontinuierlich zu verbessern und toleriert keinerlei Form der modernen Sklaverei, weder innerhalb des Unternehmens noch in ihrer Lieferkette.

Dies ist unsere zweite Erklärung zur Sklaverei nach der Einführung des Modern Slavery Act 2015 und erfolgt gemäß § 54 Abs. 6 des Gesetzes. Es stellt die Erklärung des Unternehmens zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel für das am 31. Dezember 2018 endende Geschäftsjahr dar. In dieser Erklärung werden die Schritte dargelegt, die das Unternehmen im Laufe des am 31. Dezember 2018 endenden Geschäftsjahres unternommen hat, um moderne Sklaverei und Menschenhandel in seinen Geschäfts- und Lieferketten zu verhindern.

Im Laufe des Jahres 2018 hat sich die Gruppe auf die Überprüfung ihrer Whistleblowing-Politik und -Verfahren sowie auf die Schulung geeigneter Teams im Bereich des Lieferkettenmanagements konzentriert.

Die Erklärung des Unternehmens zur modernen Sklaverei wird gemäß Paragraph 54(6) des Gesetzes abgegeben und stellt die Erklärung des Unternehmens gegen Sklaverei und Menschenhandel für das am 31. Dezember 2018 endende Geschäftsjahr dar. Ziel der Gruppe ist es, bei ihrer Haltung zu moderner Sklaverei transparent zu sein, und diese Erklärung beschreibt ihren Ansatz zur Bekämpfung der modernen Sklaverei, wo immer sie kann.

Unser Unternehmen – Struktur, Geschäftstätigkeit und Lieferketten

Die White Clarke Group Holdings Limited ist die Holding der White Clarke Group Limited (WCG), die als weltweit führender Anbieter von End-to-End-Software für die Fahrzeug-, Verbraucher- und Objektfinanzierung für die Absatz-, Fahrzeugflotten- und Lagerfinanzierungsbranche tätig ist. Wir liefern bewährte, innovative Softwarelösungen für mehr als 100 der weltweit führenden Finanzorganisationen in 30 Ländern. Die WCG beschäftigt weltweit mehr als 400 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz von 62 Millionen Pfund Sterling im Jahr bis zum 31. Dezember 2018.

Die WCG ist im Vereinigten Königreich, in Nordamerika, Asien, Australien und Europa tätig. Der Hauptsitz befindet sich im Vereinigten Königreich.

WC Midco 2 Limited (WC2) ist die Holding der White Clarke Group Holdings Limited und all ihrer Tochterunternehmen.

Lieferketten-Management

Als Software-Anbieter hat die Gruppe keine Lieferkette (lokal oder international), innerhalb derer moderne Sklaverei oder Menschenhandel ein Risiko darstellen könnten. In der Regel sind die vom Konzern eingesetzten Auftragnehmer und Lieferanten daher voraussichtlich nicht anfällig für dieses Risiko. Die Gruppe verpflichtet sich, in allen ihren Geschäftsbeziehungen ethisch und integer zu handeln und wirksame Systeme und Kontrollen einzuführen und durchzusetzen, um sicherzustellen, dass Sklaverei und Menschenhandel nirgendwo in den Geschäfts- oder Lieferketten stattfinden.

Wir haben im Laufe des Jahres bis zum 31. Dezember 2018 eine Überprüfung der internen Kontrollen gegen die Sklaverei vorgenommen, mit dem Ziel:

  • Identifizierung, Bewertung und Überwachung potenzieller Risikobereiche in den Lieferketten; und
  • Minderung des Risikos von Sklaverei und Menschenhandel in den Lieferketten.

Diese Überprüfung hat nicht zu Überarbeitungen der bestehenden internen Kontrollen geführt.

Richtlinien in Bezug auf Sklaverei und Menschenhandel

Die diesbezüglichen Richtlinien des Konzerns sind in der Erklärung zur sozialen Verantwortung der Unternehmen, der Anti-Bestechungs- und Korruptionsrichtlinie sowie unserer Gleichstellungsrichtlinie enthalten.

Die Mitarbeiter können über unsere internen Systeme auf diese Richtlinien zugreifen. Außerdem werden sie erneut veröffentlicht, wenn Änderungen vorgenommen wurden.

Der Gruppe ist bewusst, dass sie die Verantwortung dafür trägt, das Risiko der modernen Sklaverei weiterhin zu bewerten und zu mindern.

Wir haben im Laufe des Jahres bis zum 31. Dezember 2018 eine Überprüfung der Anti-Sklaverei-Politik vorgenommen, mit dem Ziel:

  • Identifizierung, Bewertung und Überwachung potenzieller Risikobereiche
  • Verbesserung der Ausbildung unserer Teams im Einkauf
  • Schutz von Informanten (Whistle-Blowers)

Die Gruppe hat den zuständigen Mitarbeitern oder Abteilungen innerhalb des Unternehmens, die direkt mit der Beschaffung/dem Einkauf befasst sind oder die Leitung des Beschaffungswesens haben, entweder Schulungen oder Aktualisierungen zur Regelung bezüglich moderner Sklaverei angeboten.

Die Gruppe hat ihre Politik bezüglich moderner Sklaverei in den Verhaltenskodex aufgenommen und allen Mitarbeitern weltweit zugänglich gemacht.

Die Gruppe ist dabei, einen Whistleblowing-Prozess einzuführen.

Erkannte Risiken und Maßnahmen zur Vermeidung und Steuerung der Risiken

Um die Wirksamkeit der Kontrollen zu bewerten, die sicherstellen sollen, dass es in keiner der Geschäftsaktivitäten der Gruppe moderne Sklaverei gibt, will die Gruppe 2018/2019 folgende Maßnahmen durchführen:

  • Neubewertung aller Risiken der modernen Sklaverei, die im Hinblick auf Änderungen der Geschäftspraxis der Gruppe identifiziert wurden, und gegebenenfalls Einführung von Korrekturmaßnahmen als Reaktion auf diese Risiken im Unternehmen oder der Lieferkette;
  • Ausweitung der Schulungen bezüglich moderner Sklaverei auf alle relevanten Fachkräfte;
  • Die Gruppe wird einen robusten Whistleblowing-Prozess einleiten, um die Mitarbeiter zu ermutigen, sich zu äußern und jedes Fehlverhalten zu melden
  • Die Perspektiven der Regierung und anderer großer Unternehmen auf die moderne Sklaverei und ihre Herangehensweise an sie überwachen und ihre Anwendbarkeit auf die Gruppe aktiv prüfen.

Dies wird die bestehenden Richtlinien ergänzen, in denen der Ansatz der Gruppe in Bezug auf Integration und Vielfalt, Wohlbefinden der Mitarbeiter sowie Beratung und Engagement der Mitarbeiter festgelegt ist.

Sorgfaltspflicht für Sklaverei und Menschenhandel in unserem Unternehmen und den Lieferketten

Als Teil unseres Schwerpunktes auf der Ermittlung und Minderung von Risiken:

  • Die Gruppe wird weiterhin potenzielle Risiken im gesamten Unternehmen und in unseren Lieferketten überwachen und bewerten.
  • Das Beschaffungs- und Vertriebsteam wird Risikobewertungen in seine Prozesse einbeziehen und potenzielle Risiken melden.

Rekrutierung & Auswahl

Die Gruppe folgt einem klar definierten Rekrutierungs- und Auswahlprozess, der sicherstellt, dass nur seriöse Agenturen zur Auswahl der Mitarbeiter herangezogen werden.

Alle Tochtergesellschaften der Gruppe stellen sicher, dass angemessene Kontrollen vorhanden sind, insbesondere die Überprüfung von Dokumenten, Visa und Reisepässen, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter das Recht auf Arbeit haben, und daher durch die einschlägigen arbeitsrechtlichen Bestimmungen geschützt sind.

Maßnahmen zur Bekämpfung von Sklaverei und Menschenhandel

Der Gruppe ist bewusst, dass sie die Verantwortung dafür trägt, das Risiko der modernen Sklaverei weiterhin zu bewerten und zu mindern. Während die Gruppe in diesem Bereich weiterhin Fortschritte macht, werden die zukünftigen Entwicklungen darin bestehen, die Art dieses Risikos zu verstehen, Richtlinien festzulegen und Kontrollen zur Steuerung aller auftretenden Risiken durchzuführen.

White Clarke Group strebt folgendes an:

  • Ausdehnung der Schulungen bezüglich moderner Sklaverei auf alle Mitarbeiter der Gruppe
  • Die Perspektiven und Ansätze anderer großer Unternehmen in Bezug auf moderne Sklaverei im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass die Gruppe in Einklang mit diesen Ansätzen handelt, wo dies für unsere Geschäftstätigkeit anwendbar ist.

Weiterbildung zum Thema Sklaverei und Menschenhandel

  • Ausführliche Schulungs-Updates für alle Mitarbeiter
  • Aktualisierungen unserer internen Schulungsplattform, um das Wissen über diesen kritischen Bereich bei allen Mitarbeitern weltweit zu erweitern.

Diese Erklärung wird gemäß § 54 Abs. 1 des Modern Slavery Act 2015 abgegeben und stellt die Erklärung des Unternehmens zu Sklaverei und Menschenhandel für das Geschäftsjahr dar, das am 31. Dezember 2018 endete.
Unterzeichnet von Robert Scanlon im Namen von White Clarke Group Holdings Limited und WC Midco 2 Limited.

Zustimmung des Vorstandes: 02.02.2020

 

 

UK modern slavery act compliance and anti-slavery statement central register